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Skomanual

Schuhguide

Unten präsentieren wir die Schuhmodelle, die wir in unserem Sortiment anbieten. Außerdem finden Sie hier interessante und nützliche Informationen über die Konstruktion und Details von Schuhen.


Schuhmodelle


Bilskor

Car Shoes

Der Car Shoe ist ein moderner Klassiker. Wer der eigentliche Erfinder der Schuhe ist, ist nicht abschließend geklärt. Landläufig heißt es aber, dass der erste Car Shoe 1963 von Gianni Mostile in Italien entworfen wurde. Ursprünglich besteht der Oberschuh aus einer leichten Mokassin-Konstruktion. Die Sohle geht hinten bis über die Ferse. Häufig besteht diese Sohle nur aus kleinen Gumminoppen an der Unterseite. So entsteht ein äußerst weicher, geschmeidiger und griffiger Schuh, perfekt, um wirklich Gas geben zu können. Die hübsche Konstruktion hat aber leider auch einen Haken: Zum Flanieren eignen sich die Schuhe eher weniger. Sie sind schnell abgelaufen und lassen sich kaum wieder auffrischen.

 

Brogues

Brogues

Der Brogue ist ein gröberer, niedriger Schuh, der hervorragend zu einem Tweed-Sakko oder zum Anzug für informelle Anlässe passt. Ursprünglich stammt der Schuh aus Schottland und Irland. Er war im Vorderfußbereich, an der Ferse und an den Seiten mit kleinen Löchern und Zacken an den Kanten ausgestattet. So war er perfekt an das regnerische britische Klima angepasst. Das Lochmuster diente ursprünglich dazu, Wasser, das beim Gehen auf sumpfigen Böden in den Schuh eingedrungen war, wieder abfließen zu lassen. Der Brogue ist in vielen verschiedenen Ausführungen, mehr oder weniger gemustert erhältlich. Eine Variante ist der Longwing, ein Brogue mit sogenannter Flügelkappe. Hierbei bildet die gezackte Kante im Vorfußbereich ein W, dessen seitliche Ausläufer sich wie ein Paar Flügel am Schuh entlangziehen.

 

 

Oxfords

Oxford-Schuhe

In Sachen Formalitätsstufe steht der Oxford-Schuh ganz oben. Mindestens ein Paar in Schwarz sollte Man(n) im Schrank haben. Der Schuh eignet sich für feierliche Anlässe, zu denen der Dresscode Dunkler Anzug angesagt ist, passt aber auch sehr gut zu einem korrekten Outfit in beruflichen und geschäftlichen Zusammenhängen. Traditionell ist der Oxford-Schuh oben glatt, hat eine Naht im Zehenbereich und eine geschlossene Schnürung. Es gibt allerdings auch Ausführungen, die stärker verziert sind. In Amerika, Schottland und Irland wird der Oxford-Schuh häufig auch Balmoral genannt.

 

Derbys

Derby-Schuhe

Der Derby-Schuh ist etwas weniger formell als der Oxford-Schuh. Er eignet sich hervorragend für den Alltag. Charakteristisch für den Derby-Schuh ist die offene Schnürung. Außerdem ist der Schaft aus einem durchgehenden Stück Leder gefertigt. Der Schuh ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich: Vom schlanken eleganten Schuh bis hin zum gröberen Freizeitschuh. Er wird mitunter auch als Blucher bezeichnet, vor allem in Amerika ist dieser Name häufig zu hören.

 

Galosch

Galoschen

Eine Galosche ist ein Überziehschuh, der empfindliche Lederschuhe schützt. Vor allem bei nassem, rauem Klima sind Galoschen mehr oder weniger unentbehrlich, um Lederschuhe das ganze Jahr über tragen zu können. Das gilt insbesondere bei Schuhen mit Ledersohlen, die bei Nässe leicht Schaden nehmen können. Früher waren Galoschen häufig auch aus Leder hergestellt, meist in dunklen Farben wir Braun oder Schwarz. Heute gibt es Modelle in vielen verschiedenen Farben. Nicht selten bestehen sie aus Gummi oder anderen synthetischen Materialien.

 

Munkskor

Monkstraps

In puncto Formalitätssstufe liegt der Monkstrap oder Monk-Schuh irgendwo dazwischen. Es ist formeller als der Derby-Schuh, aber nicht ganz so formell wie der Oxford-Schuh. Stilistisch passt er zu Jeans ebenso gut wie zu einem feineren Anzug. Der Schuh rundet ein gepflegtes Outfit perfekt ab. Der Monkstrap ist vor allem daran zu erkennen, dass er statt einer Schnürung ein oder zwei Schnallen hat, die über dem Knöchel geschlossen werden. Es heißt, dass diese Schnallen von den Sandalen stammen, die Mönche im 15. Jh. trugen. Daher kommt auch der Name Monkstrap oder Monk-Schuhe.

 

 

Loafers

Loafer

Der Loafer, auch Slipper genannt, ist eine lässigere und zugleich stilvollere Alternative zum herkömmlichen Schnürschuh. Der Schuh ist leicht daran zu erkennen, dass er keine Schnürung hat: Ein bequemer Schlupfschuh, der sich schnell an- und ausziehen lässt. Ursprünglich ein informeller, aus Norwegen stammender Arbeitsschuh, hat sich der Schuh mit der Zeit zu einem richtigen Trendsetter gemausert. Stilistisch passt der Loafer perfekt zu einer Jeans und einem Sakko oder auch zu formelleren Outfits in den Sommermonaten. Der Loafer ist in verschiedenen Ausführungen zu finden, darunter als Tassel-Loafer und Penny-Loafer. Tassel-Loafer sind leicht an den charakteristischen Quasten an der Oberseite erkennbar. Der Penny-Loafer ist stattdessen mit einem Band dekoriert, das in der Mitte der Oberseite eine Öffnung hat. In den 1950er Jahren verstaute man hier Münzen, die genau für einen Telefonanruf reichten. Die Münzen waren durch die Öffnung des Bandes zu sehen, daher der Name Penny-Loafer.

 

 

Kängor

Knöchelhohe Stiefel (Boots)

Der knöchelhohe Stiefel ist in vielen verschiedenen Ausführungen und Materialien mit oder ohne Schnürung erhältlich. Es gibt ihn bereits seit Tausenden von Jahren, immer hatte er denselben Zweck: Füße und Knöchel vor Nässe und Verletzungen zu schützen. Die Modelle decken alles ab: Vom einfachen Wanderschuh bis hin zum formellen Schuh mit Brogue-Muster, der hervorragend zu einer Flanellhose passt. Eine weitere Variante der Stiefel ist der Desertboot, der ursprünglich auf den Basaren in Kairo verkauft wurde. Charakteristisch für den Desertboot ist, dass er häufig aus Veloursleder besteht, eine äußerst kurze Schnürung und eine Gummisohle aufweist. Der Schuh eignet sich hervorragend für einen weniger formellen Kleidungsstil.

Chelsea Boots, Chukka Boots oder Jodhpur Boots sind weitere Modelle von knöchelhohen Stiefeln. Charakteristisch für den Chelsea Boot ist, dass es sich um einen Slipper handelt, der einen Gummizug an den Seiten hat. Ein typisches Beispiel hierfür sind R.M. Williams klassische Boots. Der Chukka Boot ist ein knöchelhoher, lässiger Stiefel, der häufig mit zwei der drei Lochpaaren als Schnürung auskommt. Ein typisches Beispiel für dieses Schuhmodell sind die Desertboots von Clarks. Der Jodhpur Boot ist ein knöchelhoher Stiefel, der ursprünglich als Reitstiefel gedacht war. Anders als viele andere Modelle wird dieser Stiefel mit einer Schnalle und einem Riemen geschlossen, der um den Knöchel gespannt wird.

 

Sandaler

Sandalen

Sandalen sind nicht nur sehr informell, sondern sogar umstritten. Dürfen Sandalen im urbanen Raum getragen werden oder nicht? Ein Dauerbrenner. Wir lassen diese Frage jetzt einfach mal im Raum stehen. Charakteristisch für eine Sandale ist weniger das, was sie hat, als das was sie nicht hat: Der Schuh besteht eher aus Riemen als aus ganzen Leder- oder Stoffstücken. Hierdurch ist die Sandale eine wunderbar luftige Alternative, die sich hervorragend für wärmere Jahreszeiten eignet. Sandalen werden schon seit Menschengedenken getragen: Das älteste Sandalenpaar, das gefunden wurde, ist über 10.000 Jahre alt.

 

 

Sadelskor

Sattelschuhe

Der Sattelschuh ist ein lässiges Modell des Oxford-Schuhs. Charakteristisch für diese Variante sind ein glatter Vorderfußbereich und ein sattelförmiger Ledereinsatz an der Schuhschnürung, häufig in Kontrastfarbe. Das Schuhmodell wurde 1906 von der amerikanischen Firma Spalding eingeführt, es war als Sportschuh für Tennis und Squash gedacht. Heute erfreut sich der Sattelschuh wieder großer Beliebtheit. Er passt hervorragend zu einem lässigeren Look mit Jeans oder Cargohose.

 

Seglarskor

Segelschuhe

Der Segelschuh ist ein lässiger Klassiker der maritimen Sommermode. Er kann aus Leder oder Leinen sein, immer hat er eine kleine Schnürung. Weißes, geriffeltes Gummi an der Sohle sorgt für gute Griffigkeit an Deck, ohne dabei unansehnliche Spuren zu hinterlassen. Der moderne Segelschuh wurde ursprünglich von dem Amerikaner Paul Sperry entworfen. Er hatte beobachtet, wie mühelos sich sein Hund übers Eis bewegte. Er untersuchte die Pfoten seines Hundes und erkannte, dass sie kleine Rillen hatten. Danach begann er, mit seinen Schuhen zu experimentieren. Am Ende entstand hieraus der moderne Segelschuh.

 

 

Sneakers

Sneakers

Sneakers gehören zu den informellsten Schuhmodellen, die es gibt. Im Grunde genommen sind Sneakers Turnschuhe. Sie erfreuen sich so großer Beliebtheit, weil sie so bequem und häufig auch relativ preisgünstig sind. Der Name Sneaker kommt daher, dass sich mit ihnen dank der Gummisohle nahezu lautlos gehen lässt. So konnte man sich leicht an andere anschleichen. Die Geschichte des Sneakers beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Damals wurde mit der Herstellung einfacher Schuhe mit Gummisohle begonnen, bei denen rechter und linker Schuh nicht unterschieden wurde. Die Sneakers von heute haben damit eigentlich nichts mehr zu tun, denn inzwischen sind Hightech-Schuhe entstanden, die in vielen verschiedenen Ausführungen oder auch personalisiert erhältlich sind.

 

 

Mockasin

Mokassins

Der Mokassin ist einfacherer Frühlings- und Sommerschuh, der ursprünglich von den indigenen Völkern Nordamerikas getragen wurde. Die äußerst einfache Konstruktion besteht im Grunde genommen nur aus drei Teilen: Oberleder, Seiten, Boden und Sohle, die mit einigen einfachen Nähten zusammengefügt werden. Car Shoes werden oft nach dieser Machart gefertigt.

 

 

Espadriller

Espadrillos

Der Espadrillo ist ein Schuhmodell, das es bereits im 14. Jh. gab. Es stammt aus dem spanischen Katalonien. Das Modell wurde ursprünglich von Bauern und Fischern getragen, gilt heute bei Modebewussten aber als lässiger Sommerschuh. Die Sohle dieser einfachen Schuhe besteht häufig aus Stroh oder Holz, das Obermaterial aus Stoff. Ursprünglich wurde die Sohle aus der spanischen Grasart Esparto hergestellt, daher der Name Espadrillos.

 

 

Tofflor

Hausschuhe

Der Hausschuh, der heute landläufig auch Slipper genannt wird, ist heutzutage nicht mehr ganz so häufig zu sehen. Im Grunde ist es ein sehr praktischer Schuh, der sich hervorragend für kalte, zugige Häuser oder für den Gang in den Weinkeller eignet, um die Strümpfe nicht schmutzig zu machen. Slippers sind in vielen verschiedenen Stilen erhältlich: Von Leder und Samt bis hin zu einfacheren Ausführungen oder gefütterten Modellen. Wer auch zu Hause richtig stilvoll sein möchte, kann ein Paar Slippers mit Ledersohle und Absatz tragen. Noch eleganter wird es mit den eigenen eingestickten Anfangsbuchstaben.

 

 

Konstruktionen & Details

 

Öppen snörning

Offene Schnürung

Bei einer offenen Schnürung sind die Seitenteile des Schuhs, die die Schnürung tragen, auf dem Obermaterial aufgenäht. Diese Art der Schnürung erleichtert das Ausziehen des Schuhs, außerdem ist der Schuh dehnbarer.

 

Sluten snörning

Geschlossene Schnürung

Bei einer geschlossenen Schnürung ist der Teil des Oberleders, der die Schnürung trägt, unter dem Obermaterial des Schuhs eingenäht und so unter den anderen Teilen verborgen. Durch diese Art der Schnürung lässt sich der Schuh nicht so weit öffnen.

 

 Läst

Leisten

Der Leisten ist die Basis, auf der der Schuh aufgebaut ist. Vereinfacht handelt es sich um einen Abguss des menschlichen Fußes aus Kunststoff, Holz oder Metall. Um dieses Modell herum baut der Schuhhersteller seinen Schuh auf. Alle Hersteller haben ihre eigenen Leisten, die sich nach unterschiedlichen Durchschnittsmaßen und ästhetischen Anforderungen richten. Die Zeit, die ein Schuh auf dem Leisten saß und danach geformt wurde, ist ein Qualitätskriterium für Schuhe. Je länger der Schuh darauf gesessen hat, desto bequemer und eleganter ist die Form, die er erhält.

 

Rahmengehnät

Rahmengenäht

Die Rahmennaht gilt als die eleganteste Weise, einen Schuh zusammenzufügen. Sie ist auch ein Qualitätssiegel für Schuhe. Die Vorteile eines rahmengenähten Schuhs bestehen in der relativ hohen Wasserbeständigkeit und in gutem Komfort. Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass sich die Sohle des Schuhs leichter austauschen lässt, da sie mit einer zusätzlichen Naht am restlichen Schuh fixiert ist. Der rahmengenähte Schuh trägt manchmal auch den Namen Goodyear Welted. Der Name kommt daher, dass dieser Schuh ursprünglich auf einer Maschine hergestellt wurde, die Ende des 19. Jh. von Charles Goodyear JR entwickelt wurde, um rahmengenähte Schuhe in größerem Maßstab herstellen zu können.

Rahmengenähte Schuhe zeichnen sich dadurch aus, dass Oberleder und Futter des Leders an die Bindesohle angenäht werden. So entsteht der Hohlraum, der Platz für den Fuß bietet. Diese Konstruktion wird mit einem dünnen Lederwulst umnäht, der sogenannten Risslippe. In einem zweiten Schritt wird die Lederkante umgeschlagen, sodass sie an der Schuhsohle angenäht werden kann. Zwischen Lauf- und Brandsohle entsteht ein Hohlraum, der mit Kork gefüllt wird. Die Brandsohle ist die innere Sohle im Schuh, an der das Oberleder festgenäht wird, d. h., mit der Oberteil und Unterteil des Schuhs miteinander verbunden werden. Auf die Brandsohle wird dann die Sohle gelegt, die im Schuh sichtbar ist.


Cordovan

Cordovan

Unter Schuhmachern gilt die Lederqualität Cordovan als das edelste Material, aus dem Schuhe gefertigt werden können. Cordovan ist äußerst langlebig und dank seines natürlichen Fettgehalts sehr pflegeleicht, weich und flexibel. Es heißt, dass Cordovanschuhe mit dem Alter immer schöner werden. Für das Leder wird nur die hintere Partie von Rosshäuten verwendet. Hierdurch können nur relativ kleine Lederstücke gewonnen werden, die oft nur zur Herstellung von einem Paar Schuhe ausreichen. Cordovan wird häufig im Zusammenhang mit der amerikanischen Gerberei Horween genannt, sie gilt als der absolut beste Hersteller von verfügbarem Cordovanleder.


Läder

Leder

Leder ist gegerbte Tierhaut. Je nachdem, welche Methode zur Gerbung eingesetzt wird, erhält das Leder unterschiedliche Eigenschaften.

 

Mocka

Veloursleder

Velours ist ein Leder, das auf der Fleischseite, d. h. auf der Lederseite, die dem Körper des Tieres am nächsten war, aufgeraut wurde. Diese Behandlung verleiht dem Leder eine samtige Haptik.

 

Nubuck

Nubukleder

Nubukleder ähnelt Veloursleder. Im Gegensatz zu Veloursleder wird bei der Herstellung aber nur die oberste Hautschicht (der Narben) leicht angeschliffen. Hierdurch erhält das Leder seine matte, samtige Oberfläche.

 

Gummisula

Gummisohle

Die Gummisohle ist eine etwas robustere Alternative. Verglichen mit einer Ledersohle hält sie rauerem Wetter wesentlich besser stand und eignet sie sich damit besser für den Herbst und Winter.


Lädersula

Ledersohle

Die Ledersohle ist eine weiche und komfortable Alternative, die gute Atmungsaktivität aufweist. Ideal bei trockenerem Wetter. Wenn die Schuhe bei Regen und schlechtem Wetter getragen werden sollen, ist eine Gummisohle besser, um die Schuhe möglichst zu schonen.

 

Skoblock

Schuhspanner

Schuhspanner tragen dazu bei, die Form des Schuhs zu erhalten. Außerdem entziehen sie dem Schuh überschüssige Feuchtigkeit, ohne dass es zu Rissen in den Gehfalten kommt. Am besten eignen sich Schuhspanner aus Zedernholz mit antibakteriellen Eigenschaften. Sie töten Bakterien ab, die sich durch den Fußschweiß bilden. Außerdem gibt Zedernholz einen angenehmen Duft ab.

 

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