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Care of Carl Encyclopedia


Carl von A-Z

Herzlich willkommen bei unserem Glossar. Hier sammeln und erläutern wir wichtige Wörter und Begriffe aus dem Textil- und Modebereich. Wenn Sie sich im Begriffsdschungel verirrt haben oder es ganz genau wissen möchten, können Sie jederzeit auf Carl von A-Z zurückgreifen.


A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z  Å  Ä  Ö



- A -



 

Angora

Angorawolle ist eine exklusive Wollqualität. Sie wird aus dem dichten Fell von Angorakaninchen gewonnen. Die Wolle ist bekannt für ihre flauschige, weiche Haptik. Durch die Hohlräume in den Fasern sind Kleidungsstücke aus Angorawolle besonders warm und dabei federleicht. Der Flausch hat allerdings seinen Preis: Die Fasern sind sehr kurz. Deswegen gibt es kaum Produkte aus reiner Angora, da das Material einfach nicht zusammenhält. Angora ist deswegen meist Teil von exquisiten Mischungen, beispielsweise mit anderen wunderbaren Qualitäten wie Kaschmir oder Lammwolle.



- B -



Biljettficka

Billettasche

Manche Sakkos haben eine vierte Tasche, die sogenannte Billet- oder Tickettasche. Die Billettasche sitzt direkt oberhalb der rechten Seitentasche. Sie ist etwas kleiner und schräggestellt. Sie kommt häufig an Sakkos mit englischem Schnitt vor. Es steckt bereits im Namen: In Zeiten vor dem E-Ticket wurden hier Fahrkarten griffbereit eingesteckt.



Bomull

Baumwolle

Baumwolle ist eine Faser, die aus den schützenden Samenhaaren der Pflanze gewonnen wird. Dank ihrer kühlenden Wirkung, Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit ist sie eine der meist verwendeten Textilfasern. Baumwolle ist in vielen verschiedenen Qualitäten erhältlich. Zu den bekanntesten und feineren gehören ägyptische Baumwolle, Pima-Baumwolle und Sea Island-Baumwolle. Diese Baumwollsorten zeichnen sich durch lange Fasern aus, aus denen exquisite Stoffe mit hoher Haltbarkeit und angenehmer Haptik entstehen.



Bonotto

Bonotto

Die Geschichte der Weberei Bonotto begann mit der Gründung des Unternehmens durch Nicla Donazzan und Luigi Bonotto im Jahr 1972. Herstellung und Verwaltung liegen in der kleinen Stadt Molvena im Nordosten Italiens. Die Devise von Bonotto lässt sich ganz einfach auf den Nenner eines guten alten Sprichworts bringen: Gut‘ Ding will Weile haben, mit anderen Worten, Qualität braucht seine Zeit! Aus der Vision, Stoffe mit modifizierten traditionellen Handwerksverfahren zu entwickeln, entstehen Produkte, die ebenso schön wie langlebig sind.



Brogues

Der Brogue ist ein gröberer, niedriger Schuh, der hervorragend zu einem Tweed-Sakko oder zum Anzug für informelle Anlässe passt. Ursprünglich stammt der Schuh aus Schottland und Irland. Er war im Vorderfußbereich, an der Ferse und an den Seiten mit kleinen Löchern und Zacken an den Kanten ausgestattet. So war er perfekt an das regnerische britische Klima angepasst. Das Lochmuster diente ursprünglich dazu, Wasser, das beim Gehen auf sumpfigen Böden in den Schuh eingedrungen war, wieder abfließen zu lassen. Der Brogue ist in vielen verschiedenen Ausführungen, mehr oder weniger gemustert erhältlich. Eine Variante ist der Longwing, ein Brogue mit sogenannter Flügelkappe. Hierbei bildet die gezackte Kante im Vorfußbereich ein W, dessen seitliche Ausläufer sich wie ein Paar Flügel am Schuh entlangziehen.



Pressveck

Bügelfalten

Bügelfalten bezeichnen einen eingebügelten Stoffbruch, sie sind häufig an Chinohosen, Anzughosen u. a. zu finden. Eine Anzughose oder andere formelle Hose muss an den Beinen weich fallen, sie darf nicht anliegen wie einige Jeansmodelle. Auch wenn man eine schmale Passform bevorzugt, sollte eine formellere Hose nie so straff sitzen, dass die Bügelfalte über dem Ober- oder Unterschenkel glattgezogen wird. Die Bügelfalte garantiert eine schmale Silhouette und betont die Passform der Hose.



Button down-krage

Button-down-Kragen

Mit seinen charakteristischen Knöpfen, die die Kragenflügel fixieren, ist dieser Kragentyp vermutlich am leichtesten von allen zu erkennen. Er wird häufig für einen entspannteren Stil verwendet, beispielsweise für Hemden aus Oxfordmaterial. Für einen formelleren Look eignet sich eine dünnere Baumwoll- oder Seidenkrawatte, die mit einem einfachen Krawattenknoten (Four-in-Hand-Knoten) gebunden wird. Dieser Krawattenknoten ist dezent und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Krawatte nicht unter dem Kragen verschwindet.

Der Button-down-Kragen wurde ursprünglich für den Gentleman-Sport Pferdepolo entwickelt. Um zu vermeiden, dass den Spielern die Kragenenden ins Gesicht wehten, wurden Knöpfe angebracht, die den Kragen fixieren sollten. Aufgrund seiner Herkunft gilt das Button-down-Hemd nach wie vor als Sport- und Freizeithemd.

Ein weiteres Markenzeichen des Button-down-Kragens ist der Knopf im Nacken. Seine Funktion besteht darin, die Krawatte daran zu hindern, unter den Kragen zu rutschen. Diese Innovation haben wir der Marke GANT zu verdanken.

Eine alternative Version des Button-down-Kragens ist der Button-under-Kragen. Hier werden die Knöpfe des Kragens durch die Kragenflügel geschickt verdeckt. Diese Version bietet alle Vorzüge des Button-down-Kragens, ohne dass die Knöpfe sichtbar sind und einen informellen Look erzeugen.



- C -



Car shoes

Der Car Shoe ist ein moderner Klassiker. Wer der eigentliche Erfinder der Schuhe ist, ist nicht abschließend geklärt. Landläufig heißt es aber, dass der erste Car Shoe 1963 von Gianni Mostile in Italien entworfen wurde. Ursprünglich besteht der Oberschuh aus einer leichten Mokassin-Konstruktion. Die Sohle geht hinten bis über die Ferse. Häufig besteht diese Sohle nur aus kleinen Gumminoppen an der Unterseite. So entsteht ein äußerst weicher, geschmeidiger und griffiger Schuh, perfekt, um wirklich Gas geben zu können. Leider hat die leichte Konstruktion auch einen Haken: Zum Flanieren eignen sich die Schuhe eher weniger. Sie sind schnell abgelaufen und lassen sich kaum auffrischen.



Chambray

Chambray

Chambray ist ein zweifädiges Gewebe, bei dem ein Faden immer weiß und der andere in einer anderen Farbe gefärbt ist. Das Gewebe hat große Ähnlichkeit mit dem Oxford-Stoff, ist aber dünner und fester. Häufig ist das Material auch gewaschen und gebleicht. Der Stoff wird nicht selten mit Denim verwechselt, denn beide Materialien sehen sich sehr ähnlich.



Kinakrage

Chinakragen (Stehkragen)

Der China- oder Maokragen ist ein kurzer Stehkragen, der sich nur einige Zentimeter von der Schulterpartie abhebt. Im Prinzip endet der Kragen dort, wo er an anderen Hemden anfangen würde. Ursprünglich war diese Kragenart möglicherweise zum Anknöpfen eines abnehmbaren Kragens gedacht. Hemden mit Chinakrägen hatten im 19. Jh. ihre Blütezeit. Ihre Beliebtheit verdankten sie der Tatsache, dass der Kragen leicht abnehmbar war und separat gewaschen werden konnte. Auf diese Weise benötigte man weniger Hemden, die sich viele nicht leisten konnten. Ein anderer möglicher Ursprung ist ein ähnlicher Hemdentyp, der in China getragen und in Europa später zu der Hemdenform entwickelt wurde, die wir heute kennen.
Dieser Kragen gilt als sehr informell. Er eignet sich für entspanntere Anlässe. Ein Hemd mit Chinakragen sollte möglichst über Chino-Hosen getragen werden.



Klubbkrage

Clubkragen

Kennzeichnend für den Clubkragen sind die abgerundeten Ecken der Kragenflügel. Die Spreizung der Kragenflügel ist auch nicht so groß wie bei einem Cutaway- oder Fullspread-Kragen. Der Clubkragen gilt als sehr eleganter Kragen, ist aber heute leider eher selten zu sehen. Beliebte Fernsehserien wie Boardwalk Empire haben dieser schönen Variante jedoch teilweise ein Comeback ermöglicht. Der Kragen blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück: Seit Mitte des 19. Jhs. war er Teil der College-Uniform des englischen Elite-College Eton. Da die Spreizung der Kragenflügel nicht so groß ist, eignet sich ein etwas kleinerer und nüchterner Krawattenknoten. Ideal ist eine dünnere Krawatte aus Seide, deren Knoten nicht zu voluminös ist.



Cordovan

Cordovan

Unter Schuhmachern gilt die Lederqualität Cordovan als das edelste Material für Schuhe. Cordovan ist äußerst langlebig und dank seines natürlichen Fettgehalts sehr pflegeleicht, weich und flexibel. Es heißt, dass Cordovanschuhe mit dem Alter immer schöner werden. Für das Leder wird nur die hintere Partie von Rosshäuten verwendet. Hierdurch können nur relativ kleine Lederstücke gewonnen werden, die oft nur zur Herstellung von einem Paar Schuhe ausreichen. Cordovan und die amerikanische Gerberei Horween sind eigentlich untrennbar. Das Unternehmen gilt marktweit als der absolut beste Hersteller von Cordovanleder.



Cotonificio Albini

Cotonificio Albini

Cotonificio Albini wurde 1876 im italienischen Desenzano Sul Serio gegründet und wird heute von der fünften Generation Albini geführt. Die Weberei ist für ihre Hemdenstoffe in erstklassiger Qualität bekannt. Die Hemden werden dann entweder maßgeschneidert gefertigt oder sind fertig von Unternehmen wie Zegna und J.Crew erhältlich. 1992 hat das Unternehmen auch die drei alteingesessenen britischen Webereien Thomas Mason, David & John Andersson sowie Ashton Shirtings erworben und sich damit zu Europas größtem Hersteller von exklusiven Hemdenstoffen gemausert.



Cut away-krage

Cutaway-Kragen

Der Cutaway-Kragen ist eine Variante des Turn-down-Kragens. Sein besonderes Kennzeichen sind weit auseinandergezogene Kragenflügel. Diese Art von Kragen wird in einigen Kontexten auch „Business-Kragen“ genannt. Er gilt als relativ formeller Kragen. Der Kragen eignet sich für etwas dickere Krawatten aus Materialien wie Wolle und Kaschmir. Er passt aber auch zu feinen Seidenkrawatten mit einem einfachen Four-in-Hand- oder einem etwas dickeren Knoten. Wenn man ein Hemd mit Cutaway-Kragen trägt, sollte man Sakkos mit schmalerem Revers vermeiden. Es entsteht sonst leicht ein unausgewogener Look.



- D -



Denim

Denim

Denim stammt aus der französischen Stadt Nîmes. Ausländische Kaufleute stießen Anfang des 19. Jhs. auf den Stoff und waren sehr beeindruckt von seinen Eigenschaften. Das strapazierfähige Material erhielt die Bezeichnung Serge de Nîmes (Seide aus Nîmes). Mit der Zeit wurde der Name allmählich zu Denim, wie wir den Stoff heute noch nennen. Viele verwenden Denim und Jeans synonym. Eine einfache Unterscheidung ist: Denim bezeichnet den Stoff, Jeans das Kleidungsstück. Die Ursprünge des Wortes Jeans sind noch nicht vollständig geklärt. Vieles spricht dafür, dass die Bezeichnung von einer jeansähnlichen Baumwollhose kommt, die von Matrosen in Genua getragen wurde. Nach ihrem Herkunftsort wurde sie Genes genannt, hieraus ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Name entstanden. 





Derby-Schuhe

Der Derby-Schuh ist etwas weniger formell als der Oxford-Schuh. Er eignet sich hervorragend für den Alltag. Charakteristisch für den Derby-Schuh ist die offene Schnürung. Außerdem ist der Schaft aus einem durchgehenden Stück Leder gefertigt. Der Schuh ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich: Vom schlanken eleganten Schuh bis hin zum gröberen Freizeitschuh. Er wird mitunter auch als Blucher bezeichnet, vor allem in Amerika ist dieser Name häufig zu hören. 



- E -



Enzymwäsche

Bei einer Enzymwäsche wird ein Kleidungsstück oder ein Stoff mit einer Zelluloselösung gewaschen. Hierbei zersetzen die Enzyme die Oberfläche der Fasern. Abstehende Fasern werden auf diese Weise entfernt und das Material erhält eine weiche, glatte Oberfläche. Die Enzymbehandlung wird bei Jeans oder Denimhemden verwendet, um einen Used-Effekt zu erzielen. Hier ersetzt das Verfahren die Wäsche mit Bimsstein oder schädlichere Verfahren wie Sandstrahlen.



Espadrilles

Den Espadrillo gibt es bereits seit dem 14. Jh. Er stammt aus dem spanischen Katalonien. Das Modell wurde ursprünglich von Bauern und Fischern getragen, gilt heute bei Modebewussten aber als lässiger Sommerschuh. Die Sohle dieser einfachen Schuhe besteht häufig aus Stroh oder Holz, das Obermaterial aus Stoff. Ursprünglich wurde die Sohle aus der spanischen Grasart Esparto hergestellt, daher der Name Espadrillos.



- F -



Foder

Futter

Das Innenfutter eines Sakkos wärmt nicht nur, es sorgt auch für einen gepflegten Look. Häufig werden einfarbige oder gemusterte Seide oder aber Viskose als Futtermaterial eingesetzt. Bei einem ungefütterten Sakko wurde auf das Innenfutter verzichtet, meist mit Rücksicht auf bessere Bewegungsfreiheit. Ein halbgefüttertes oder komplett gefüttertes Sakko verfügt dagegen entweder über Innenfutter an den Ärmeln und Schulterpartien bzw. an den Ärmeln, am Vorder- und Rückenteil.



Fratelli Tallia di Delfino

Fratelli Tallia di Delfino

Die italienische Weberei Fratelli Tallia di Delfino wurde 1903 gegründet. Die kleine Fabrik befindet sich außerhalb von Biella, einer Stadt, die seit dem 13. Jh. für ihre Wollstoffe bekannt ist. Die Weberei ist weltweit bekannt für ihre Herstellung luxuriöser Wollstoffe für exklusive Anzüge. Aus dem Unternehmen stammt beispielsweise eine Kollektion von Stoffen namens 24K. Hierbei wird erlesensten Wollgarnen 24-karätiges Gold beigemischt, woraus ein wirklich exklusiver Stoff entsteht.



Fullspread-krage

Fullspread-Kragen

Eine Extremvariante des Cutaway- und Turn-down-Kragens, mit sehr großer Spreizung zwischen den Kragenflügeln, bei manchen Modellen zeigen die Enden sogar nach hinten. Diese Art von Kragen ist nicht ganz so formell wie der Turn-down- und Cutaway-Kragen, sorgt aber für eine gepflegte Erscheinung. Der Kragen kommt am besten mit einer Krawatte zur Geltung. Es empfiehlt sich eine fülligere Krawatte aus Wolle oder Seide. Ideal ist beispielsweise ein Windsor-Knoten, der etwas voluminöser ist.



- G -



Galalith

Galalith

Galalith ist ein synthetisches Kunststoffmaterial, das hauptsächlich aus Milcheiweiß hergestellt wird. Der Name setzt sich aus den griechischen Wörtern Gala (Milch) und Lithos (Stein) zusammen. Dieses spezielle Material wurde im späten 19. Jh. erfunden und erfreute sich vor allem in den 1930er-Jahren großer Beliebtheit. Damals wurde es als Ersatz für Elfenbein verwendet. Heute wird Galalith unter anderem zur Herstellung von Hemdenknöpfen eingesetzt. Der Vorteil des Materials besteht darin, dass es genau mit der gewünschten Farbe eingefärbt werden kann.



Galoschen

Eine Galosche ist ein Überziehschuh, der empfindliche Lederschuhe schützt. Vor allem bei nassem, rauem Klima sind Galoschen mehr oder weniger unentbehrlich, um Lederschuhe das ganze Jahr über tragen zu können. Das gilt insbesondere bei Schuhen mit Ledersohlen, die bei Nässe leicht Schaden nehmen können. Früher waren Galoschen häufig auch aus Leder hergestellt, meist in dunklen Farben wir Braun oder Schwarz. Heute gibt es Modelle in vielen verschiedenen Farben. Nicht selten bestehen sie aus Gummi oder anderen synthetischen Materialien.



 Sluten snörning

Geschlossene Schnürung

Bei einer geschlossenen Schnürung ist der Teil des Oberleders, der die Schnürung trägt, unter dem Obermaterial des Schuhs eingenäht und so unter den anderen Teilen verborgen. Durch diese Art der Schnürung lässt sich der Schuh nicht so weit öffnen.



Gummisula

Gummisohle

Die Gummisohle ist eine etwas robustere Alternative. Verglichen mit einer Ledersohle hält sie rauerem Wetter wesentlich besser stand und eignet sie sich damit besser für den Herbst und Winter.



- H -



 

Harris Tweed

Siehe Tweed.



Halvfodrad

Halbgefüttert

Ein halbgefüttertes Sakko ist im Ärmel- und Schulterbereich gefüttert. Indem am Vorder- und Rückenteil auf Innenfutter verzichtet wird, bietet das Sakko etwas mehr Bewegungsfreiheit und fällt etwas weicher. Das weiche Innenfutter macht das Sakko flexibel und sorgt für einen gepflegten Look.



Hausschuhe

Der Hausschuh, der landläufig auch Slipper genannt wird, ist heutzutage nicht mehr ganz so häufig zu sehen. Im Grunde ist es ein sehr praktischer Schuh, der sich hervorragend für kalte, zugige Häuser oder für den Gang in den Weinkeller eignet, um die Strümpfe nicht schmutzig zu machen. Slippers sind in vielen verschiedenen Stilen erhältlich: Von Leder und Samt bis hin zu einfacheren Ausführungen oder gefütterten Modellen. Wer auch zu Hause richtig stilvoll sein möchte, kann ein Paar Slippers mit Ledersohle und Absatz tragen. Noch eleganter wird es mit den eigenen eingestickten Anfangsbuchstaben.



- I -



Indigo

Indigo ist ein natürliches Farbpigment, das aus Pflanzen gewonnen wird und vermutlich ursprünglich aus Indien stammt. Bei den alten Griechen und Römern galt Indigo als äußerst kostbar. Heutzutage wird Indigo hauptsächlich zum Färben von Baumwollgarn eingesetzt, das für Denimstoffe und Jeans bestimmt ist. Eine Jeans zu färben, erfordert zwischen 3 und 12 g Indigo. Als mit der Herstellung von Jeans begonnen wurde, war Indigo billig und leicht zu verarbeiten. Inzwischen wurde die einstige Luxusware weitgehend durch synthetische Farbpigmente ersetzt, da diese noch billiger und einfacher zu verarbeiten sind.



- J -



Johnstons of Elgin

Johnstons of Elgin

Johnstons of Elgin ist eine traditionsreiche schottische Spinnerei und Weberei. Der Hersteller ist für seine hochwertigen Kleidungsstücke und Materialien aus exklusiven Wollqualitäten bekannt. Die Herstellung findet bereits seit 1797 im kleinen Dorf Elgin statt, das ganz im Norden des schottischen Hochlands liegt. Im Jahr 1851 wurden exklusive Gewebe in Qualitäten namens Vikunja und Kaschmir eingeführt. Das Unternehmen war damals das erste in Europa, das Stoffe aus diesen Materialien herstellte. Bis heute ist es für seine schönen Stoffe bekannt.

Bei einem königlichen Besuch im Sommer 2013 erhielt die Weberei von H. R. M. dem Prinzen von Wales das Recht, sich für seine Lieferung von Estate Tweed an den königlichen Hof als königlicher Hoflieferant zu bezeichnen. Johnston hatte Mitte des 19. Jhs einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung dieser Tweedvariante geleistet. Im Gegensatz zum klassischen Tweed, der für eine bestimmte Familie entworfen wird, ist dieses Material darauf ausgelegt, eine gemeinschaftliche Identität an einem Arbeitsplatz oder einem Ort zu begründen.



- K -



Kaschmir

Kaschmirwolle ist eine sehr feine Wollqualität, die von der Kaschmirziege stammt. Der Name der Kaschmirziege kommt von ihrer Herkunft aus der Region Kaschmir in Indien. Ihre Wolle zeichnet sich durch sehr dünne und sehr lange Fasern aus, hierdurch ist sie sehr exklusiv. Im Laufe eines Jahres produziert eine Ziege nur ein paar Hundert Gramm Wolle, weswegen das Material sehr exklusiv und teuer ist.



Helfodrad

Komplett gefüttert

Ein komplett gefüttertes Sakko ist im Ärmel- und Schulterbereich und an Vorder- und Rückenteil gefüttert. Das Futter trägt dazu bei, die Konstruktion des Kleidungsstücks zu verbergen, außerdem sorgt der weiche Stoff für ein angenehmes Tragegefühl. Verglichen mit einem halb- oder ungefütterten Sakko ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, gleichzeitig ist die Innenseite makellos durchgearbeitet.



Konstruiert

Ein konstruiertes Sakko hat eine Einlage an der Schulterpartie und Front. Sie sorgt für einen kontrollierten Fall und eine stilvolle Silhouette. Das konstruierte Sakko passt besonders gut zu abfallenden Schultern und eignet sich gut für Business-Meetings und formelle Anlässe.



Konstruktion

Konstruiert oder unkonstruiert – diese Begriffe beziehen sich darauf, dass ein Sakko einen Aufbau haben kann oder eben nicht. Ein unkonstruiertes Sakko hat weder Einlagen noch Schulterwattierungen, hierdurch entsteht ein weicher Fall, der sich ganz nach der Körperform richtet. Die Herstellung eines unkonstruierten Sakkos ist kompliziert. Ohne Einlagen ist es schwieriger, den Stoff in die richtige Richtung zu lenken und eine tadellose Passform zu gestalten. Hierdurch wird ein unkonstruiertes Sakko häufig teurer. Ein konstruiertes Sakko sorgt dagegen für einen kontrollierten Fall und eine gute Passform. Es eignet sich deswegen sehr gut bei abfallenden Schultern.



Knöchelhohe Stiefel/Boots

Der knöchelhohe Stiefel ist in vielen verschiedenen Ausführungen und Materialien mit oder ohne Schnürung erhältlich. Es gibt ihn bereits seit Tausenden von Jahren, immer hatte er denselben Zweck: Füße und Knöchel vor Nässe und Verletzungen zu schützen. Die Modelle decken alles ab: Vom einfachen Wanderschuh bis hin zum formellen Schuh mit Brogue-Muster, der hervorragend zu einer Flanellhose passt. Eine weitere Variante der Stiefel ist der Desertboot, der ursprünglich auf den Basaren in Kairo verkauft wurde. Charakteristisch für den Desertboot ist, dass er häufig aus Veloursleder besteht, eine äußerst kurze Schnürung und eine Gummisohle aufweist. Der Schuh eignet sich hervorragend für einen weniger formellen Kleidungsstil.

Chelsea Boots, Chukka Boots oder Jodhpur Boots sind weitere Modelle von knöchelhohen Stiefeln. Charakteristisch für den Chelsea Boot ist, dass es sich um einen Slipper handelt, der einen Gummizug an den Seiten hat. Ein typisches Beispiel hierfür sind R.M. Williams klassische Boots. Der Chukka Boot ist ein knöchelhoher, lässiger Stiefel, der häufig mit zwei der drei Lochpaaren als Schnürung auskommt. Ein typisches Beispiel für dieses Schuhmodell sind die Desertboots von Clarks. Der Jodhpur Boot ist ein knöchelhoher Stiefel, der ursprünglich als Reitstiefel gedacht war. Anders als viele andere Modelle wird dieser Stiefel mit einer Schnalle und einem Riemen geschlossen, der um den Knöchel gespannt wird.



- L -



Lammwolle

Lammwolle ist die Wolle, die von der ersten Schur stammt. Das Schaf darf noch kein Jahr alt sein. Diese Wolle ist weicher und feiner als die Wolle eines älteren Schafes.



Lanificio Angelico

Lanificio Angelico

Die Firma Lanificio Angelico wurde zu Beginn der 1950er-Jahre von Giuseppe Angelico im italienischen Ronco Biellese gegründet. Das Städtchen liegt nur wenige Kilometer von Biella entfernt, der Heimat vieler namhafter Stoffproduzenten. Um die hohe Qualität gewährleisten, für die Lanificio Angelico steht, hat sich das Unternehmen entschieden, die Garne aus Materialien wie Merinowolle, mongolischem Kaschmir und ägyptischer Baumwolle selbst zu spinnen und zu färben. So entstehen die fantastischen Gewebe.



Lanificio F.lli Cerruti

Lanificio F.lli Cerruti

Bereits seit Mitte des 18. Jhs. war die Familie Cerruti in der Textilproduktion tätig. An diese Tradition anknüpfend, gründeten Antonio Cerruti und zwei seiner Brüder 1881 die Weberei F.lli Cerruti im norditalienischen Biella. Aus Garnen wie australischer Wolle und mongolischem Kaschmir stellt das Unternehmen moderne Stoffe erlesenster Qualität her. Hierbei wird die Familientradition an heutige Bedürfnisse angepasst.

Cerruti ist jedoch nicht nur für seine Herstellung von Stoffen bekannt. Der Ruf des Unternehmens ist auch Nino Cerruti zu verdanken, der das Unternehmen seit 1951 leitet. Er hat sich als Unternehmensleiter und Lieblingsdesigner Hollywoods einen Namen gemacht. Seinen Lebenslauf zieren die Gründung der Modemarke Hitman und des Modehauses Cerruti ebenso wie das Design von Filmkostümen, etwa für Schauspieler wie Michael Douglas im Film Wall Street, und vieles mehr – beeindruckender geht es kaum.



Lanificio Fratelli Ormezzano

Lanificio Fratelli Ormezzano

Lanificio Fratelli Ormezzano wurde 1924 im italienischen Valle Mosso gegründet. Die ursprüngliche Geschäftsidee war, ausschließlich feine Wollstoffe aus gekämmtem Wollgarn herzustellen. Man wollte gegen den Strom schwimmen und dem Anzug einen neuen, originellen Look verleihen. 1973 wurde außerdem mit der Herstellung von Leinenstoffen begonnen. Seitdem hat das Unternehmen seine Tätigkeiten auf verschiedene andere Materialien, darunter auch Baumwolle, ausgedehnt. Die Weberei ist vor allem für ihre Qualität und ihre Innovationskraft bekannt. Immer wieder führt sie neue Farben und Materialmischungen in ihre Kollektionen ein – zur Freude der Schneider.



Lanificio Luigi Colombo

Lanificio Luigi Colombo

Nomen est omen, und Lanificio Luigi Colombo wurde von Luigi Colombo gegründet, der Materialien nur aus den erlesensten Fasern herstellen wollte. Heute gehört das Unternehmen zu den größten Herstellern von Kaschmir und anderen erlesenen Fasern. Die Weberei fertigt auch eigene Kleidung. Nach wie vor ist das Unternehmen in der Hand der Familie Colombo. Lanificio Luigi Colombo verbindet Hightech-Fertigung mit einer großen Leidenschaft für Rohstoffe und zelebriert die Herstellung nahezu wie eine Kunst.



Linne

Leinen

Leinengewebe ist ein Material, das aus den Fasern der Flachspflanze hergestellt wird. Der Stoff liegt kühl auf der Haut und wird häufig in klassischer Sommerkleidung wie Leinenhosen und Leinenjacken eingesetzt. Das Material ist sehr angenehm und wird mit jeder Wäsche weicher. Leinen sorgt für guten Feuchtigkeitstransport, knittert aber leicht.





Loafers

Der Loafer, auch Slipper genannt, ist eine lässigere und zugleich stilvollere Alternative zum herkömmlichen Schnürschuh. Der Schuh ist leicht daran zu erkennen, dass er keine Schnürung hat: Ein bequemer Schlupfschuh, der sich schnell an- und ausziehen lässt. Ursprünglich ein informeller, aus Norwegen stammender Arbeitsschuh, hat sich der Schuh mit der Zeit zu einem richtigen Trendsetter gemausert. Stilistisch passt der Loafer perfekt zu einer Jeans und einem Sakko oder auch zu formelleren Outfits in den Sommermonaten. Der Loafer ist in verschiedenen Ausführungen zu finden, darunter als Tassel-Loafer und Penny-Loafer. Tassel-Loafer sind leicht an den charakteristischen Quasten an der Oberseite erkennbar. Der Penny-Loafer ist stattdessen mit einem Band dekoriert, das in der Mitte der Oberseite eine Öffnung hat. In den 1950er Jahren verstaute man hier Münzen, die genau für einen Telefonanruf reichten. Die Münzen waren durch die Öffnung des Bandes zu sehen, daher der Name Penny-Loafer.



Läder

Leder

Leder ist gegerbte Tierhaut. Je nachdem, welche Methode zur Gerbung eingesetzt wird, erhält das Leder unterschiedliche Eigenschaften.



Läder

Ledersohle

Die Ledersohle ist eine weiche und komfortable Alternative, die gute Atmungsaktivität aufweist. Ideal bei trockenerem Wetter. Wenn die Schuhe bei Regen und schlechtem Wetter getragen werden sollen, ist eine Gummisohle besser, um die Schuhe möglichst zu schonen.





Leisten

Der Leisten ist die Basis, auf der der Schuh aufgebaut ist. Vereinfacht handelt es sich um einen Abguss des menschlichen Fußes aus Kunststoff, Holz oder Metall. Um dieses Modell herum baut der Schuhhersteller seinen Schuh auf. Alle Hersteller haben ihre eigenen Leisten, die sich nach unterschiedlichen Durchschnittsmaßen und ästhetischen Anforderungen richten. Die Zeit, die ein Schuh auf dem Leisten saß und danach geformt wurde, ist ein Qualitätskriterium für Schuhe. Je länger der Schuh hierauf geformt wurde, desto bequemer und eleganter ist er.

 


- M -



Madras

Madras

Ist eine Sammelbezeichnung für leichtere Baumwollstoffe, die mit den charakteristischen, bunten Madraskaros gemustert sind. Das Material wird häufig für sommerliche Hemden und Sakkos eingesetzt. Der Stoff stammt aus der indischen Stadt Chennai, die früher Madras hieß. In Indien ist der Stoff jedoch überhaupt nicht so beliebt wie in westlichen Ländern. Das Gewebe wird mit der Kleidung verknüpft, die in der Arbeiterschicht getragen wird.



 

Merzerisierte Baumwolle

Die Merzerisation verleiht Baumwollfasern mehr Glanz und Robustheit, außerdem verbessert sie die Färbbarkeit. Bei dem Veredelungsverfahren werden die Fasern in Natronlauge gelegt und quellen auf, hierdurch erhalten sie eine glattere Oberfläche. Fasern, die dieser Behandlung unterzogen wurden, werden dann unter anderem zur Herstellung von besonders glänzenden und feinen Socken eingesetzt.



Merinowolle

Merinowolle ist eine besonders feine und weiche Wollqualität, die vom Merinoschaf stammt. Mit 70 Millionen Merinoschafen ist Australien der weltweit größte Produzent dieses kostbaren Rohstoffes. Ihre einmalige Qualität erhält die Wolle vor allem durch die klimatischen Bedingungen. Hierdurch sind die Fasern dünner und feiner und eignen sich besonders für hochwertige Strickmode und Anzüge.



Mokassins

Der Mokassin ist einfacherer Frühlings- und Sommerschuh, der ursprünglich von den indigenen Völkern Nordamerikas getragen wurde. Die äußerst einfache Konstruktion besteht im Grunde genommen nur aus drei Teilen: Oberleder, Seiten, Boden und Sohle, die mit einigen einfachen Nähten zusammengefügt werden. Car Shoes werden oft nach dieser Machart gefertigt.



Mohair

Die exklusive Wolle der Angoraziege wird Mohair genannt. Sie ist eine der Fasern, die sich historisch am weitesten zurückverfolgen lassen. Die Ziege stammt aus der Türkei und durfte lange Zeit nicht ausgeführt werden. Bis heute kommt Mohair größtenteils aus der Türkei, inzwischen jedoch auch aus Südafrika und den USA. Mit ihrer seidigen Struktur ist die Wolle strapazierfähig und schön zugleich. Sie ist bekannt für ihren schönen Glanz und lässt sich sehr gut färben. Sie wird deshalb oft in Mischungen mit anderen Materialien eingesetzt, um ihnen dieselben Eigenschaften zu verleihen.



Moon

Moon

Die britische Weberei Moon geht bis auf das Jahr 1837 zurück. Damals wurde das Unternehmen von Abraham Moon gegründet. In der englischen Stadt Guiseley hatte die Weberei mit der Herstellung von Wollgeweben begonnen. Bereits 1890 genoss das kleine englische Unternehmen einen exzellenten internationalen Ruf und begann mit dem Export nach Japan. Heute steht Moon weltweit für exklusive, hochwertige Qualität. Das Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass es sämtliche Schritte der Produktionskette unter einem Dach vereint: Vom Kardieren der Wollfasern über das Färben der Garne bis hin zum Weben der fertigen Stoffe.



Monkstraps

In puncto Formalitätsstufe ist der Monkstrap oder Monk-Schuh ein Schuhmodell, das irgendwo dazwischen liegt. Es ist formeller als der Derby-Schuh, aber nicht ganz so formell wie der Oxford-Schuh. Stilistisch passt er zu Jeans ebenso gut wie zu einem feineren Anzug. Der Schuh rundet ein gepflegtes Outfit perfekt ab. Der Monkstrap ist vor allem daran zu erkennen, dass er statt einer Schnürung ein oder zwei Schnallen hat, die über dem Knöchel geschlossen werden. Es heißt, dass diese Schnallen von den Sandalen stammen, die Mönche im 15. Jh. trugen. Daher kommt auch der Name Monkstrap oder Monk-Schuhe.



- N -



Nubuck

Nubukleder

Nubukleder ähnelt Veloursleder. Im Gegensatz zu Veloursleder wird bei der Herstellung aber nur die oberste Hautschicht (der Narben) leicht angeschliffen. Hierdurch erhält das Leder seine matte, samtige Oberfläche.



- O -



Öppen snörning

Offene Schnürung

Bei einer offenen Schnürung sind die Seitenteile des Schuhs, die die Schnürung tragen, auf dem Obermaterial aufgenäht. Diese Art der Schnürung erleichtert das Ausziehen, außerdem ist der Schuh dehnbarer.



Oxford

Oxford

Der Oxford-Stoff ist eine gröbere Gewebeart. Das Material ist weich und strapazierfähig zugleich. Um dies zu erreichen, werden gefärbte und ungefärbte Garne abwechselnd verwoben, wobei Kett- und Schussfäden unterschiedliche Stärken aufweisen. Der Stoff ist sehr vielseitig und kann mit praktisch allem kombiniert werden. Er gilt jedoch als etwas weniger formell als viele andere Stoffe.



 

Oxford-Schuhe

In Sachen Formalitätsstufe steht der Oxford-Schuh ganz oben. Mindestens ein Paar in Schwarz sollte Man(n) im Schrank haben. Der Schuh eignet sich für feierliche Anlässe, zu denen der Dresscode Dunkler Anzug angesagt ist, passt aber auch sehr gut zu einem korrekten Outfit in beruflichen und geschäftlichen Zusammenhängen. Traditionell ist der Oxford-Schuh oben glatt, hat eine Naht im Zehenbereich und eine geschlossene Schnürung. Es gibt allerdings auch Ausführungen, die stärker verziert sind. In Amerika, Schottland und Irland wird der Oxford-Schuh häufig auch Balmoral genannt.



 

Oz

Oz ist ein Begriff, der bei Jeans die Garnmenge bezeichnet, die auf eine bestimmte Fläche kommt. Die Einheit oz (die geläufigste) gibt an, wie viele Unzen ein Stoff auf der Fläche von einem Square Yard wiegt (eine Unze entspricht ca. 28,35 g, ein Square Yard 0,9144 Quadratmetern).
Stoffe mit einem Gewicht von 8 oder 9 oz werden in der Regel als leichte Stoffe und mit einem Gewicht von 14 bis 19 oz als schwerere Stoffe bezeichnet. Manchen japanischen Webereien ist die Herstellung von Varianten gelungen, die ganze 25 oz wiegen. Die meisten der heute hergestellten Jeans bestehen aus einem Stoff mit einem Gewicht zwischen 10 und 13 oz.



- P -



Passpoalficka

Paspeltasche

Die Innentaschen von Sakkos haben häufig eine Kante aus dem Stoff des Sakkos, sie bilden eine sogenannte Paspeltasche. Die Technik erzeugt ein schönes Detail, die dem Innenfutter eine sauber verarbeitete Optik verleiht.



Pinkrage

Pin-Kragen (Picadilly-Kragen)

Das Besondere am Pin-Kragen ist, dass die Kragenflügel von einer Nadel zusammengehalten werden. Auf diese Nadel wird der Krawattenknoten gelegt. So kommt er optimal zur Geltung und erhält einen schöneren Fall. Die Kragenflügel können unterschiedlich gestaltet sein: Von spitz bis rund ist alles möglich. Auf einer Formalitätsskala steht der Pin-Kragen weit oben. Kombiniert mit einem Anzug, dunklen Oxford-Schuhen und einer Krawatte mit etwas kleinerem Krawattenknoten sind Sie für die allermeisten Anlässe gut genug gekleidet. Um den besten Look zu erzielen, sollte man diese Kragenart jedoch möglichst immer mit Krawatte tragen.



Pinpoint

Pinpoint ist ein Gewebe, das mit derselben Technik wie der Oxford-Stoff gefertigt wird, allerdings mit viel feineren Garnen in Qualitäten wie Sea Island. So wird das Gewebe leichter und dünner als Oxford-Stoff und passt dementsprechend besser zu einem formelleren Outfit.



Poplin

Poplin

Popeline ist ein dichtes, festes Gewebe, das leicht an seiner glatten, feingerippten Oberfläche erkennbar ist.



Pärlemor

Perlmutt

Perlmutt ist ein Material, das aus Muschelschalen gewonnen wird. Die Schalen wachsen in Schichten, wodurch das Material sehr stark wird. In der Modewelt wird das schimmernde Material u. a. für besonders stilvolle Hemdenknöpfe und für Schmuck verwendet.



- R -



Randsydd

Rahmengenäht

Die Rahmennaht gilt als die eleganteste Weise, einen Schuh zusammenzufügen. Sie ist auch ein Qualitätssiegel für Schuhe. Die Vorteile eines rahmengenähten Schuhs bestehen in der relativ hohen Wasserbeständigkeit und in gutem Komfort. Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass sich die Sohle des Schuhs leichter austauschen lässt, da sie mit einer zusätzlichen Naht am restlichen Schuh fixiert ist. Der rahmengenähte Schuh trägt manchmal auch den Namen Goodyear Welted. Der Name kommt daher, dass dieser Schuh ursprünglich auf einer Maschine hergestellt wurde, die Ende des 19. Jh. von Charles Goodyear JR entwickelt wurde, um rahmengenähte Schuhe in größerem Maßstab herstellen zu können.

Rahmengenähte Schuhe zeichnen sich dadurch aus, dass Oberleder und Futter des Leders an die Bindesohle angenäht werden. So entsteht der Hohlraum, der Platz für den Fuß bietet. Diese Konstruktion wird mit einem dünnen Lederwulst umnäht, der sogenannten Risslippe. In einem zweiten Schritt wird die Lederkante umgeschlagen, sodass sie an der Schuhsohle angenäht werden kann. Zwischen Lauf- und Brandsohle entsteht ein Hohlraum, der mit Kork gefüllt wird. Die Brandsohle ist die innere Sohle im Schuh, an der das Oberleder festgenäht wird, d. h., mit der Oberteil und Unterteil des Schuhs miteinander verbunden werden. Auf die Brandsohle wird dann die Sohle gelegt, die im Schuh sichtbar ist.



Reine Schurwolle

Reine Schurwolle ist Wolle, die unabhängig vom Alter des Schafes noch nicht in irgendeiner Form von Produktionsprozess eingesetzt wurde.



rht

Right-hand-Twill (Z-Grat-Köper)

Twill oder Köperbindung ist die Gewebeart, aus der Jeansstoff (Denim) besteht (siehe Twill). Right-hand-Twill oder Z-Grat-Köper ist eine Webtechnik: Das diagonale Muster verläuft von links unten nach rechts oben, was bei den meisten Jeans der Fall ist. Diese Gewebeart ist am verbreitetsten, da sie dichter und gleichmäßiger als Left-hand-Twill (S-Grat-Köper) ist. Letzterer ist wiederum weicher. Das Garn, das für das Gewebe verwendet wird, besteht in der Regel aus zwei Fäden, die häufig in Linksrichtung miteinander verzwirnt sind. Ob man es mit einem Z-Grat- oder S-Grat-Köper zu tun hat, lässt sich ganz leicht erkennen: Einfach die Handflächen mit den Daumen zur Beininnenseite hin auf die Oberschenkel legen und prüfen, ob das diagonale Muster auf dem Stoff dem rechten oder linken Zeigefinger folgt. Folgt es dem rechten Zeigefinger, handelt es sich um Z-Grat-Köper, folgt es dem linken Zeigefinger um S-Grat-Köper.



 

Rinse, Rinse Washed (Nur Spülung)

Der Begriff Rinse oder Spülung bezeichnet die erste Wäsche von Kleidungsstücken aus Denim. Häufig wird ein weichmachendes Enzym für diese Wäsche verwendet, um die Jeans bequemer zu machen. Jeans, die rinse washed sind (d. h. nur gespült), haben eine sehr dunkle Farbe, da nur die im Rohdenim enthaltene Stärke herausgewaschen wird.



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Kavajärm

Sakkoärmel

Am Abschluss des Sakkoärmels befindet sich eine Reihe von durchgenähten oder offenen Knopflöchern sowie Knöpfen. Meist sind die Knopflöcher durchgenäht, das liegt daran, dass die Länge des Sakkoärmels anpassbar sein soll. So können sie beim Schneider Ihres Vertrauens gekürzt oder verlängert werden. Manche halten offene Knopflöcher für ein Zeichen von Qualität. Denn so wirkt der Anzug oder das Sakko maßgeschneidert, das letzte Knopfloch bleibt deshalb offen. In diesem Fall sind die Möglichkeiten, den Sakkoärmel zu kürzen oder zu verlängern, eingeschränkt. Die Länge der Sakkoärmel können den Gesamteindruck und die Silhouette verstärken. Sie haben somit eine wichtige Funktion. Bei etwas kürzeren Ärmeln erscheint der Träger etwas größer. Bei längeren Sakko- oder Hemdärmeln wirkt ein Kleidungsstück leicht zu groß. Eine einfache Richtschnur ist, dass ein Hemd bis zum Handgelenk oder zur Daumenwurzel gehen sollte. Der Sakkoärmel sollte 1-2 cm kürzer sein, damit die Manschette herausragt.



 

Sattelschuhe

Der Sattelschuh ist ein lässiges Modell des Oxford-Schuhs. Charakteristisch für diese Variante sind ein glatter Vorderfußbereich und ein sattelförmiger Ledereinsatz an der Schuhschnürung, häufig in Kontrastfarbe. Das Schuhmodell wurde 1906 von der amerikanischen Firma Spalding eingeführt, es war als Sportschuh für Tennis und Squash gedacht. Heute erfreut sich der Sattelschuh wieder großer Beliebtheit. Er passt hervorragend zu einem lässigeren Look mit Jeans oder Cargohose.



 

Sandalen

Sandalen sind nicht nur sehr informell, sondern sogar umstritten. Dürfen Sandalen im urbanen Raum getragen werden oder nicht? Ein Dauerbrenner. Wir lassen diese Frage jetzt einfach mal im Raum stehen. Charakteristisch für eine Sandale ist weniger das, was sie hat, als das was sie nicht hat: Der Schuh besteht eher aus Riemen als aus ganzen Leder- oder Stoffstücken. Hierdurch ist die Sandale eine wunderbar luftige Alternative, die sich hervorragend für wärmere Jahreszeiten eignet. Sandalen werden schon seit Menschengedenken getragen: Das älteste Sandalenpaar, das gefunden wurde, ist über 10.000 Jahre alt.



 

Sandstrahlen

Beim Sandstrahlen wird feiner Sand mit hoher Geschwindigkeit durch einen Schlauch auf Flächen geblasen, die eine verschlissene „Used“-Optik erhalten sollen. Das Verfahren wird hauptsächlich für Denim verwendet.



Savile row

Savile Row ist eine Straße im exklusiven Londoner Stadtteil Mayfair. Die Straße ist als Adresse für einige der weltweit besten Schneider bekannt. Um nur einige zu nennen: Geives and Hawkes, H Huntsman & Sons, Henry Poole & Co und viele andere berühmte Namen. Seit Hunderten von Jahren haben sie die Größten der Welt mit erlesenstem, britischem Schneiderhandwerk ausgestattet und werden dies vermutlich auch noch lange weiter tun.



Segelschuhe

Der Segelschuh ist ein lässiger Klassiker der maritimen Sommermode. Er kann aus Leder oder Leinen sein, immer hat er eine kleine Schnürung. Weißes, geriffeltes Gummi an der Sohle sorgt für gute Griffigkeit an Deck, ohne dabei unansehnliche Spuren zu hinterlassen. Der moderne Segelschuh wurde ursprünglich von dem Amerikaner Paul Sperry entworfen. Er hatte beobachtet, wie mühelos sich sein Hund übers Eis bewegte. Er untersuchte die Pfoten seines Hundes und erkannte, dass sie kleine Rillen hatten. Danach begann er, mit seinen Schuhen zu experimentieren. Am Ende entstand hieraus der moderne Segelschuh..



Selvage

Selvedge

Selvedge bezeichnet die Herstellung von Denim oder Jeansstoff auf speziellen Webstühlen. Selvedge-Denim wird nicht auf den inzwischen üblichen, im Zuge der Industrialisierung eingeführten Webmaschinen gefertigt, sondern auf einfacheren Schützenwebmaschinen. Diese alten Webmaschinen sind wesentlich schmaler als moderne. Der Name Selvage oder Selvedge kommt daher, dass diese alten Webmaschinen fertige Webkanten weben (Self-edge). Bei moderneren Webmaschinen wird der Stoff an den Kanten abgeschnitten und im Nachhinein fertiggestellt. Das von vielen geschätzte Markenzeichen von Selvedge-Denim ist die Kante an der Innenseite des Hosenumschlags.



 

Seide

Seide ist ein natürliches Material, das aus den Kokonfäden gewonnen wird, in denen sich die Raupen des Seidenspinners beim Verpuppen einspinnen. Dieses Material stammt aus China. Lange Zeit war es nur der kaiserlichen Familie vorbehalten. Später wurde Seide als äußerst kostbare Ware gehandelt. Seidengewebe hat eine schimmernde Oberfläche, die aber im Gegensatz zu synthetischen Materialien schön weich ist. Das Material wird vor allem für exklusive Unterwäsche, Pyjamas und Accessoires verwendet.



 Skoblock

Schuhspanner

Schuhspanner tragen dazu bei, die Form des Schuhs zu erhalten. Außerdem entziehen sie dem Schuh überschüssige Feuchtigkeit, ohne dass es zu Rissen in den Gehfalten kommt. Am besten eignen sich Schuhspanner aus Zedernholz mit antibakteriellen Eigenschaften. Sie töten Bakterien ab, die sich durch den Fußschweiß bilden. Darüber hinaus gibt Zedernholz einen angenehmen Duft ab.



 

Sneakers

Sneakers gehören zu den informellsten Schuhmodellen, die es gibt. Im Grunde genommen sind Sneakers Turnschuhe. Sie erfreuen sich so großer Beliebtheit, weil sie so bequem und häufig auch relativ preisgünstig sind. Der Name Sneaker kommt daher, dass sich mit ihnen dank der Gummisohle nahezu lautlos gehen lässt. So konnte man sich leicht an andere anschleichen. Die Geschichte des Sneakers beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Damals wurde mit der Herstellung einfacher Schuhe mit Gummisohle begonnen, bei denen rechter und linker Schuh nicht unterschieden wurde. Die Sneakers von heute haben damit eigentlich nichts mehr zu tun, denn inzwischen sind Hightech-Schuhe entstanden, die in vielen verschiedenen Ausführungen oder auch personalisiert erhältlich sind.



Sprund

Schlitz

Schlitze sind Öffnungen an einem Kleidungsstück, die entweder die Bewegungsfreiheit erhöhen oder das An- und Ausziehen erleichtern. Eine schmale Passform hat häufig Doppelschlitze, eine normale bis weitere Passform dagegen nur einen einfachen Schlitz. Schlitze können auch mit lockeren Nähten geheftet sein, um die Enden in Position zu halten.



 

Super 100-Wolle

IViele Anzüge und elegantere Kleidungsstücke bestehen aus Super 100-, Super 110-, Super 120- Wolle usw. Diese Bezeichnungen geben an, wie fein die Wollfasern sind. Je höher die Super-Zahl, desto feiner die Qualität und desto angenehmer das Tragegefühl. Super 100 bedeutet beispielsweise, dass die Wollfasern nicht dicker als 18,75 Mikrometer sein dürfen. Für jede hinzukommende Zehnerzahl werden 0,5 Mikrometer abgezogen. Super 110 darf also nur Fasern enthalten, die nicht dicker als 18,25 Mikrometer sind. Zum Vergleich: ein menschliches Haar ist 40-120 Mikrometer dick.


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Tartan

Tartan

Ein Gewebe mit Karomuster, das früher die Zugehörigkeit zu schottischen Clans kennzeichnete. Heute wird die Bezeichnung einfach für verschiedene Arten von Schottenmustern verwendet.



Thomas Mason

Thomas Mason

Die englische Weberei Thomas Mason wurde in den 1750er-Jahren von dem gleichnamigen Unternehmer in der Kleinstadt Nelson, Lancashire, gegründet. Als eine der ersten Webereien in Leeds begann Mason im Jahr 1796 mit der Herstellung von Hemdenstoffen aus Baumwolle. Von Anfang an überzeugten die Stoffe durch erstklassige Qualität und wurden von den Schneidern im Londoner West End zur Herstellung von Hemden für die Adligen des British Empire verwendet. In den 1930er-Jahren erhielt Thomas Mason das alleinige Recht, die Schneiderei Tailer Turnbull & Asser in Savile Row zu beliefern, die damals die Hemden für den englischen Hof herstellte. Bis heute steht ein Hemd aus Stoffen von Thomas Mason für Qualität und exklusiven Stil und ist nach wie vor mindestens so angesehen wie in der Blütezeit des Britischen Weltreichs.



Turndown-krage

Turn-down-Kragen

Der Turn-down-Kragen ist die verbreitetste und neutralste Kragenart. Er zeichnet sich durch nach unten zeigende Kragenflügel mit ziemlich geringer Spreizung aus. Laut den klassischen Regeln ist diese Kragenart die formellste. Ein Hemd mit Turn-down-Kragen ist ein echter Allrounder: Mit einem kleinen, unauffälligeren Knoten ist es der perfekte formelle Begleiter für den Anzug. Aufgeknöpft passt es auch perfekt in informelle Zusammenhänge.



Tweed

Tweed

Ein kräftiger Wollstoff, der von den britischen Inseln, vor allem aus Schottland, stammt. Der Stoff eignet sich für robuste Sakkos und Caps im englischen Stil. Eine der bekanntesten Tweed-Qualitäten ist Harris Tweed. Damit der Stoff diesen Namen tragen darf, muss er auf den Äußeren Hebriden vor der Küste Schottlands hergestellt sein. 



Twill

Twill

Twill bezeichnet ein Gewebe in Köperbindung. Es handelt sich um ein kräftigeres, strapazierfähiges Material. Charakteristisch für den Stoff ist seine leicht diagonale, gerippte Struktur. Dank seiner Strapazierfähigkeit ist er sehr vielseitig. Stoffe dieser Webart kommen u. a. in Jeans und Hemden vor.



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Ofodrad

Ungefüttert

Ein Sakko, das als ungefüttert bezeichnet wird, ist nicht mit einem Innenfutter ausgestattet. Das erhöht die Bewegungsfreiheit, vor allem im Ärmel- und Schulterbereich. Ein ungefüttertes Sakko mag als simple Konstruktion erscheinen, aber nur einem wirklich guten Schneider gelingt es, eine tadellose Passform zu fertigen.



Ofodrad

Unkonstruiert

Ein unkonstruiertes Sakko hat weder Einlagen noch Schulterwattierungen, hierdurch entsteht ein weicher Fall, der sich ganz nach der Körperform richtet. Die Herstellung eines unkonstruierten Sakkos ist kompliziert. Ohne Einlagen ist es schwieriger, den Stoff in die richtige Richtung zu lenken und eine tadellose Passform zu gestalten. Hierdurch wird ein unkonstruiertes Sakko häufig teurer.



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Mocka

Veloursleder

Velours ist ein Leder, das auf der Fleischseite, d. h. auf der Lederseite, die dem Körper des Tieres am nächsten war, aufgeraut wurde. Diese Behandlung verleiht dem Leder eine samtige Haptik.



Vikunja/Vicuña

Die Wolle des Vikunjas ist eine sehr feine Wollqualität, noch feiner als Kaschmir, und sehr schwer zu bekommen. Das Vikunja lebt in freier Wildbahn in Peru, Bolivien, Chile und Argentinien. In einem Jahr produziert das Tier nur 250 g Wolle. Vikunja-Wollfasern sind sehr dünn und bestechen durch einen hohen Glanz. Sie werden nur für ganz exklusive Kleidungsstücke eingesetzt.



Vitale Barberis Canonico

Vitale Barberis Canonico

Die Wolle des Vikunjas ist eine sehr feine Wollqualität, noch feiner als Kaschmir, und sehr schwer zu bekommen. Das Vikunja lebt in freier Wildbahn in Peru, Bolivien, Chile und Argentinien. In einem Jahr produziert das Tier nur 250 g Wolle. Vikunja-Wollfasern sind sehr dünn und bestechen durch einen hohen Glanz. Sie werden nur für ganz exklusive Kleidungsstücke eingesetzt.



Vollzwirn (Zweifachgarn)

Ein Two-Ply-Stoff besteht aus Vollzwirn, bei dem zwei Fäden zu einem verdrillt werden. Dieses Zweifachgarn ist um ein Vielfaches stärker als Garn aus einfachen Fäden, die ursprünglich verwendet wurden. Die meisten hochwertigen Hemden werden aus dieser Art von Baumwollgarnen hergestellt.


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Broadcloth

Walkstoff

Walkstoff ist ein sehr dicht gewebter Stoff, der robust wirkt, dabei aber samtartig weich ist.



Woolmark

Wolle

Wolle ist eine fantastische, häufig eingesetzte Faser. Sie wird in Strickpullovern, Sakkos und Anzügen verarbeitet. Ob nass oder trocken: Wolle hat die Eigenschaft, immer zu wärmen. Durch ihren besonderen Faseraufbau ist Wolle teilweise selbstreinigend. Deswegen muss Wollkleidung nur selten gewaschen werden. Häufig reicht Lüften völlig aus. Das macht Wolle zu einer ausgezeichneten Materialwahl.



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Zegna Baruffa Lane Borgosesia

Zegna Baruffa Lane Borgosesia

Zegna Baruffa Lane Borgosesia vereint das Beste aus den beiden Qualitätsunternehmen Zegna Baruffa und Lane Borgosesia. Zegna Baruffa wurde 1924 und Lane Borgosesia 1850 gegründet. Beide Unternehmen waren auf die Herstellung gekämmter Wollgarne spezialisiert, u. a. aus australischer Merinowolle. Nach der Zusammenlegung im Jahr 1974 wurden die beiden Unternehmen bei der Produktion von hochwertigen Strickwaren weltweit führend. Weiterhin ist das Ziel, ständig neue Lösungen zu entwickeln und die Garnqualität noch weiter zu erhöhen. So hört die Entwicklung nie auf.



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